Optimierung Datenfeed für Google Shopping



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Es gibt unterschiedliche Arten einen Datenfeed zu optimieren. Dabei kommt es darauf an, was man mit der Optimierung erreichen will. Vereinfacht kann man sagen, es geht entweder darum die Artikel besser bei Google Shopping zu platzieren oder es geht um einen effektiveren Einsatz des Werbebudgets bei Google AdWords.

Für eine sinnvolle Optimierung ist es natürlich Voraussetzung, dass Ihr Datenfeed voll funktionsfähig ist, dass alle notwendigen und möglichen
Attribute vorhanden sind und dass Google Ihren Feed ohne Warnungen und Fehler akzeptiert.


Nachfolgend finden Sie einige Tipps, die Sie bei der Optimierung Ihres Datenfeeds beachten sollten:

Aktualität der Shopsoftware

Fast alle Shopsysteme erstellen anhand der vorhandenen Produktinformationen Datenfeed und Produktlisten für die verschiedensten Anwendungen wie z.B. Google Shopping. Diese Tools bzw. implementierten Funktionen richten sich dabei nach den Vorgaben der jeweiligen Anbieter. So besitzt z.B. die Shopsoftware „ShopFactory“ das Tool „Marketeer“. Hiermit können Datenfeeds und Produktlisten im Text- bzw. XML-Format erstellt werden.
Es kommt jedoch gelegentlich vor, dass sich die Attribute, die für einen Datenfeed notwendig sind, oder Struktur der Daten geändert werden. In einem solchen Fall ist es absolut notwendig ein Softwareupdate durchzuführen, da sonst die Gefahr besteht, dass der Datenfeed fehlerhaft ist und abgelehnt wird.


Aktualisieren Sie regelmäßig Ihren Datenfeed

Je ausführlicher und akkurater die Informationen sind, die Sie an Google übermitteln, desto einfacher wird die Verwaltung der Anzeigen. Die neuen Produktgruppen in AdWords basieren auf den Attributen in Ihrem Datenfeed. Wenn Sie also mehr Details bereitstellen, kann Ihre Anzeigenstrategie noch besser feinabgestimmt werden.


Verfassen Sie ansprechende Werbetexte

Für Produkttitel bieten PLAs ab dem 30. September 2014 150 Zeichen und für die Beschreibung 5000 Zeichen. Achten Sie drauf in diesen beiden Attributen relevante Suchbegriffe zu verarbeiten. Überlegen Sie, ob die Texte in Ihrem Shop auch für eine Suche bei Google Shopping optimal sind.


Arbeiten Sie strategisch mit Produktgruppen

Standardmäßig werden all Ihre Produkte in einer Produktgruppe platziert. Somit werden alle Artikel Ihres Datenfeed gleich behandelt. Das heißt insbesondere, dass die Kosten pro Klick (CPC) bei den Werbeeinblendungen von Google AdWords immer gleich sind. Es ist jedoch sinnvoller die einzelne Artikel in sogenannten Produktgruppen sinnvoll zusammenzufassen und dann mit unterschiedlichen CPC zu arbeiten und Shopping-Kampagnen zu generieren.


Kalkulieren Sie Ihre Gebote leistungsbasiert

PLA-Gebote werden auf Produktgruppenebene eingestellt. Ihre Einstiegsgebote können Sie kalkulieren, indem Sie die angepeilten Verkaufskosten mit dem durchschnittlichen Bestellwert, den Sie für die Produktgruppe erwarten, und der erwarteten Konversionsrate multiplizieren. Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Analysedaten, um langfristig realistische Gebote einzustellen.


Artikel mit schwacher Verkaufsleistung

PLAs, die zwar hohen Traffic, aber kaum Bestellungen generieren, können in Gruppen mit deutlich niedrigerem Gebot verschoben werden, damit diese Anzeigen seltener auftauchen. Werden sie dann doch einmal angezeigt, zahlen Sie außerdem deutlich weniger für den Klick. Der Vorteil hier ist vor allem auch, dass Ihre Artikel weiterhin bei Google Shopping zu finden sind.


Beobachten Sie die Angebote der Konkurrenz

Es ist immer gut zu schauen was die Konkurrenz macht. Versuchen Sie die sichtbaren Texte zu bestimmten vergleichbaren Produkten (Titel/Beschreibung) zu analysieren. Vergleichen Sie diese mit Ihren eigenen Texten. Überprüfen Sie inwieweit relevante Suchbegriffe anders positioniert sind.